Krise auf Malediven: Urlauber sollen Hauptstadt meiden - Wissen, was im Tourismus los ist!


06.02.2018

Indischer Ozean
Krise auf Malediven: Urlauber sollen Hauptstadt meiden
Die Krise auf den Malediven spitzt sich zu. Am Dienstag wurde der frühere Präsident Abdul Gayoom festgenommen. Einzelne Länder haben bereits Reisewarnungen verhängt.
Krise auf Malediven: Urlauber sollen Hauptstadt meiden

Die politische Krise auf den Malediven hat sich laut APA weiter zugespitzt. Am Dienstag wurde der frühere Präsident Abdul Gayoom festgenommen. Der 80-Jährige hatte die Opposition unterstützt, die Präsident Abdulla Yameen zuletzt unter Druck gesetzt hatte. Nach einem Bericht des Senders BBC wurden auch zwei Mitglieder des Obersten Gerichts festgenommen.

 

Yameens Regierung hatte am Montag einen 15-tägigen Ausnahmezustand verhängt und dies mit Unruhen begründet. In den vergangenen Tagen war es in der maledivischen Hauptstadt Male zu Ausschreitungen zwischen Unterstützern der Opposition und der Polizei gekommen.

 

Reisewarnungen für die Hauptstadt

 

Wegen des Ausnahmezustands hat das deutsche Auswärtige Amt von Reisen in die Hauptstadt Malé abgeraten. „Aufgrund der nicht absehbaren Entwicklung der angespannten politischen Lage wird Reisenden empfohlen, die Medienberichterstattung zu verfolgen, besonders vorsichtig zu sein und von nicht notwendigen Reisen nach Malé derzeit abzusehen“, hieß es in der Nacht zum Dienstag auf der Website des Auswärtigen Amtes. China und Indien rieten allgemein von Reisen in das Urlaubsparadies im Indischen Ozean ab.

 

USA fordert zur Wahrung der Rechtsstaatlichkeit

 

Angesichts der angespannten Lage auf den Malediven hat das US-Außenministerium die Regierung des Inselstaates im Indischen Ozean aufgefordert, die Rechtsstaatlichkeit zu wahren. Man sei beunruhigt über Berichte, wonach Präsident Abdulla Yameen einen Ausnahmezustand verhängt habe, der Teile der maledivischen Verfassung außer Kraft setze, erklärte Sprecherin Heather Nauert am Montagabend (Ortszeit). Die Regierung, die Armee und die Polizei müssten sich an das Recht halten und die Verfassung wieder vollständig in Kraft setzen.

 

Der Ausnahmezustand erlaubt es der Polizei und den Sicherheitskräften, strenger gegen Oppositionelle vorzugehen. 




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