EU Pauschalreiserichtlinie – ‘Zähe Verhandlungen’ - Wissen, was im Tourismus los ist!


15.07.2016

Deutschland
EU Pauschalreiserichtlinie – ‘Zähe Verhandlungen’
Populistische Aktionen sind in der Politik nicht zielführend. Die Touristik muss weitsichtig sein, agieren und nicht immer nur reagieren.
EU Pauschalreiserichtlinie – ‘Zähe Verhandlungen’

„Wir müssen die wenigen Spielräume, die es noch gibt, nutzen“, so Jochen Szech, Präsident des asr Bundesverband e.V. Gerade in den letzten sechs bis acht Monaten hat das Präsidium des asr intensiv mit Abgeordneten aller Bundestagsfraktionen und den entsprechenden Ministerien diskutiert und hier beharrlich auf die Schwachstellen des Gesetzesentwurfs hingewiesen.

 

„Wir sind guter Dinge, dass auch die Spezialisten der anderen Ministerien die Probleme erkennen und diese dem BMJV aufzeigen. Ob und inwieweit diese dann tatsächlich berücksichtigt werden, wird sich zeigen“, so Jochen Szech.

 

Jochen Szech mahnt weiter an: „Die gesamte Branche muss endlich lernen, zukünftig schneller zu agieren. Hektische Aktionen, nachdem die Entscheidungen in Brüssel längst gefallen sind, wirken hilflos. Auch in Berlin ist Sommerpause. Es ist schmerzhaft, aber Protestaufrufe kommen da wohl etwas spät.“

 

Der asr Bundesverband e.V. ist realistisch genug um keine Wunder mehr zu erwarten, wird jedoch konstant die Gespräche mit den Politikern, welche für die Umsetzung der Pauschalreiserichtlinie zuständig sind, weiter führen um weiteren Schaden vom Tourismus und den mittelständischen Reisebüros und Reiseveranstaltern abzuwenden. Der Kommentar zum Referentenentwurf der asr Rechtsabteilung wurde an alle Bundestagsfraktionen und die entsprechenden Ministerien gesandt. „Momentan laufen beim asr Anfragen von anderen Verbänden auf und so haben wir die Chance“, so Jochen Szech, „im letzten Moment noch einmal verstärkt gemeinsam die Interessen der kleinen und mittelständischen Unternehmen zu vertreten“.

 

Bereits im Juli 2013 hat der asr Bundesverband e.V. über die zu erwartenden Auswirkungen informiert, dass das Ziel der Gesetzesvorlage die europaweite Wettbewerbsgleichheit in der Branche und die Stärkung des Verbraucherschutzes seien. Die entstehenden Nachteile für die deutschen, mittelständischen Reiseveranstalter und Reisebüros, die sich dramatisch auf Wirtschaftlichkeit und Haftungsfragen auswirken und damit existenzgefährdend für die Branche sind, wurden vom asr Bundesverband e.V. klar und deutlich hervorgehoben.

 

Im August 2013 hatte die asr Rechtsabteilung im Rahmen eines ersten Treffens im Bundesjustizministerium Änderungsvorschläge eingereicht. Über den Richtlinienvorschlag hat der Bundesrat im November 2013 eine Stellungnahme beschlossen, damals bereits ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

 

Während der asr Klausurtagung im Juni 2016 diskutierte der asr mit den Teilnehmern die Frage „Was kommt auf Reiseveranstalter und Reisebüros zu“, für asr Mitglieder nachzulesen unter http://www.asr-berlin.de/vortraege-der-klausurtagung-2016/.




Copyright 2005 - 2015 Tourexpi.com - Alle Rechte Vorbehalten | Impressum | Über Uns
Diese Seiten werden am besten unter internet explorer mit einer Auflösung von 1024 x 768 dargestellt
Tourexpi, turizm haberleri, Reisebüros, tourism news, noticias de turismo, Tourismus Nachrichten, новости туризма, travel tourism news, international tourism news, Urlaub, urlaub in der türkei, день отдыха, holidays in Turkey, Отдых в Турции, global tourism news, dünya turizm, dünya turizm haberleri, Seyahat Acentası,