BGH: Gast muss für Unterbringung im falschen Hotel entschädigt werden - Wissen, was im Tourismus los ist!


22.11.2017

Deutschland
BGH: Gast muss für Unterbringung im falschen Hotel entschädigt werden
Selbst wenn Reisende nur einige Tage im falschen Hotel einquartiert werden, können sie einen Anspruch auf Entschädigung für diese «nutzlos aufgewendete Urlaubszeit» haben. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe (X ZR 111/16).
BGH: Gast muss für Unterbringung im falschen Hotel entschädigt werden

Damit konnte sich laut dpa eine Familie aus Baden-Württemberg mit ihrer Klage durchsetzen. Sie war bei einem Antalya-Urlaub wegen einer Überbelegung in einem anderen Hotel einquartiert worden, das nicht den versprochenen Meerblick besaß und ein einem „ekelerregenden Zustand“ war.

 

Obwohl die Familie drei Tage später für die restlichen Tage des 11-Tage-Urlaubs in dem eigentlich gebuchten Hotel untergebracht wurde, befand das BGH, dass die drei Tage den Urlaub der Familie erheblich beeinträchtigt haben. Deshalb stehe der Familie eine Entschädigung in Höhe von 600 Euro zu, obwohl der Reisepreis von 970 Euro bereits gemindert wurde.

 

Hier der Link zur Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs:

 

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2017&Sort=3&nr=80093&pos=1&anz=185



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