Nachdem es mehr als 20 Kunden um ihren Türkeiurlaub geprellt hat, stellte das Reisebüro Ergun in Kolbermoor bei Rosenheim Antrag auf Insolvenz. Das Gericht hat noch nicht entschieden.
Das Reisebüro beantragte Insolvenz
Wie „innsalzach24.de“ berichtet, hat das Reisebüro „Ergün“ in Kolbermoor sich Türkeiflüge von Familien bezahlen lassen, doch die Flüge anschließend bei Turkish Airlines nur reserviert, nicht aber bezahlt.
Der Bericht stellt den Fall der Familie Tap da, die dieses Jahr zu fünft – zwei Eltern, drei Kinder – in die Türkei fliegen wollte, doch nun erfahren musste, dass ihre Flugbuchungen storniert wurden – obwohl sie den Gesamtbetrag von fast 1.000 Euro bereits vor Monaten an das Reisebüro überwiesen hatte.
Laut Bericht hatte das Reisebüro Ergün die Betroffenen noch in das Geschäft in Kolbermoor eingeladen, wo man ihnen angeblich ihr Geld zurückzahlen wolle. Doch als die Geschädigten – es ist von mindestens 20 Kunden die Rede – im Reisebüro eintrafen, hieß es, man habe Insolvenz angemeldet und könne die Kosten deshalb nicht erstatten.
Das Amtsgericht Rosenheim bestätigte unterdessen, dass ein Eigenantrag des Reisebüros auf Insolvenz eingegangen sei, dem man jedoch aufgrund fehlender Unterlagen noch nicht stattgegeben habe.
Fest scheint laut dem Bericht von „innsalzach24.de“ bisher also lediglich nur zu stehen, dass die geschädigten Familien hilflos sind, weil ihr Urlaub geplatzt ist. Familie Sap kündigte an, man werde Anzeige gegen das Reisebüro erstatten.
Laut „innsalzach24.de“ waren das beschuldigte Reisebüro nicht bereit, eine Stellungnahme zu dem Vorfall abzugeben.