Mit dem Streik will das Kabinenpersonal in Gehaltsverhandlungen eingreifen, aber auch gegen Pläne protestieren, den Konzern umzubauen.
Wie das Handelsblatt berichtet, haben sich die Flugbegleiter der Lufthansa für einen Streik ausgesprochen. Den Angaben der Gewerkschaft UFO zufolge haben sich 83,2 % der stimmberechtigten Mitglieder an der Urabstimmung beteiligt.
Dabei wurden 97,5 % Ja-Stimmen abgegeben. Dazu teilt die Gewerkschaft wörtlich mit:
„Dieses nahezu einstimmige Ergebnis ist für uns ein großer Vertrauensbeweis, mit dem wir entsprechend verantwortungsvoll umgehen werden und es bestärkt uns darin, dass die Kabine bereit ist, für ihre Rechte notfalls auch zu kämpfen.
Wenn der Lufthansa Vorstand seine letzte Chance zur Deeskalation nicht nutzt, werden wir die Lufthansa-Kabine zu Streiks aufrufen müssen. Der Nicht-Fortgang der Verhandlungen der letzten Monate, die besorgniserregenden Meldungen in internen Veröffentlichungen, aber auch in den öffentlichen Medien, haben die grundsätzlich konsensorientierte Kabine an diesen Punkt der Entschlossenheit gebracht. Der Bogen ist zum Zerreißen gespannt.
Die Lufthansa hat uns mitgeteilt, dass sie fieberhaft an einem tragfähigen Angebot arbeite, das der Verhandlungskommission der UFO am 16.08. präsentiert werden soll. Wir haben derartige Ankündigungen schon öfters gehört und sind deshalb aus der Erfahrung heraus skeptisch, ob dieses Angebot die für die Kabine notwendigen Inhalte bietet.“
Falls die Lufthansa nicht bereits sei, gemeinsam mit der Belegschaft zu agieren, sei man nun handlungsfähig und auch bereit, das ultimative Mittel einzusetzen, um einen Arbeitskampf zu führen, so die Gewerkschaft weiter.
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