Die Passagiere werden den Unterschied hoffentlich gar nicht merken.
Den Passagieren dürfte es egal sein, ob sie ab diesem Sonntag, dem 3. Juni 2012, eventuelle gar nicht mit „richtigen“ Flugbegleitern der Lufthansa fliegen, oder aber mit Leihpersonal. Dieses setzt die Lufthansa laut „Süddeutsche Zeitung“ ab Sonntag erstmals bei zehn Maschinen auf Flügen von und nach Berlin ein.
Interessant ist, dass die Fluggesellschaft Leih- und Festpersonal nicht „mischen“ darf – wohl aus tarifrechtlichen Gründen. Der Betriebsfriede könnte bei „gemischten“ Crews ohnehin gestört sein, denn die Leihkräfte verdienen laut Meldung ein Fünftel weniger als die Festangestellten der Airlines – was wohl auch der Grund für die Lufthansa ist, sie zum Einsatz zu bringen.
Wer als Lufthansa-Fan am Liebsten „echte“ Crews der Airlines haben möchte, der sollte die Flüge von und nach Berlin meiden, denn bei Flügen von und nach München und Frankfurt kann er sicher sein, kein Leihpersonal zu sehen.
Ein Dorn im Auge ist das Leihpersonal auf jeden Fall der Gewerkschaft der Kabinenmitarbeiter UFO, die sich – bisher ohne Erfolg – gerichtlich gegen deren Einsatz zu wehren versucht. Der Einsatz der Leihkräfte könnte die bisherige Einkommenstruktur für festangestellte Flugbegleiter negativ beeinflussen.
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